Weihnachtsmarkt in Schwarzenberg

Weihnachtsmarkt mit 470-jähriger Tradition

Der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt
© Stadtverwaltung Schwarzenberg
Weihnachtsmarkt in Schwarzenberg

In den vergangenen Jahrhunderten hat sich im Erzgebirge eine besondere weihnachtliche Festkultur entwickelt. Viele Traditionen und Bräuche sind mit dem einstigem Bergbau in unserem Landstrich verknüpft - seien es Engel und Bergmann, Schwibbögen und Mettenschichten, Stollen und Neunerlei, Bergparaden und Pyramiden. Im Erzgebirge wird Weihnachten intensiver, brauchbeladener und inniger vorbereitet und gefeiert als anderswo. Wichtiger Bestandteil dieser Festkultur sind auch die Weihnachtsmärkte. Die Tradition des Weihnachtsmarktes in Schwarzenberg reicht zurück bis in das Jahr 1534. Im Verlaufe dieser vielen Jahre hat er sich sein Erscheinungsbild oftmals gewandelt, aber seinem innersten Anliegen ist er stets treu geblieben: der Pflege weihnachtlicher, erzgebirgischer und bergmännischer Traditionen. Der Schwarzenberger Weihnachtsmarkt gilt als der zweitälteste in Sachsen und zählt mittlerweile zu den schönsten und beliebtesten in ganz Deutschland.

Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Schwarzenberg öffnet am 3. Dezember seine Pforten. Bis zum 12. Dezember können die Besucher täglich von 11 bis 19 Uhr, freitags und samstags bis 20 Uhr, durch die hoffentlich verschneiten Gassen der Altstadt schlendern. Weihnachtliche Lieder und Markttrubel, Glühwein- und Bratwurstduft, Lichterketten und Bergleute, der Weihnachtsmann und leuchtende Kinderaugen werden auch 2004 das zehntägige Geschehen in der Altstadt bestimmen. In diesem Jahr gibt es noch einen besonderen Grund, während der Advents- und Weihnachtszeit nach Schwarzenberg zu kommen: Die Schwarzenberger Pyramide am Unteren Tor feiert 70. Geburtstag. Wer der ehrwürdigen Pyramidendame einen Besuch abstattet, still am Fuße verharrt und sich genügend Zeit nimmt, um das Glanzstück auf sich wirken zu lassen, reiht sich in die Schar der Gratulanten ein. Die Schwarzenberger Pyramide gilt als die älteste erhalten Großpyramide in ganz Deutschland. 1934, anlässlich der Krippenschau in Aue, war sie das erste Mal zu bewundern. Ein Jahr später stand sie erstmals in Schwarzenberg, auf der Terrasse vor dem Ratskeller. Seit 1996 erfreut sie die Besucher an ihrem jetzigen Standort Ecke Bahnhofstraße / Badstraße. Das traditionelle Anschieben der Schwarzenberger Pyramide erfolgt am Samstag, dem 27. November, 17.30 Uhr. Ein Termin, dem man im Jubiläumsjahr der Pyramide nicht verpassen sollte.

Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Heidrun Hiemer wird den Weihnachtsmarkt am Samstag, dem 4. Dezember, 14.30 Uhr offiziell eröffnen. An allen Tagen bieten Chöre und Kulturgruppen einen weihnachtlichen Melodienreigen. Zusammengerechnet mit den Gewerbetreibenden der Altstadt werden über 200 Händler ihre Waren und Geschenkideen bereithalten. Rund 100 Markthütten mit Beschriftung in erzgebirgischer Mundart werden aufgestellt. Täglich kommt der Weihnachtsmann und erfreut die kleinen Besucher mit Geschenken. Zu den Attraktionen des Schwarzenberger Weihnachtsmarktes zählen weiterhin die Modelleisenbahnausstellung im stillgelegten Eisenbahntunnel, das mittelalterliche Markttreiben im Schlosshof und der Weihnachtsberg am Totenstein mit seinen lebensgroßen Figuren. Konzerte, Sonderausstellungen, Heimatabende und Schauvorführungen runden das vielfältige kulturelle Angebot ab. Wem es zum Weihnachtsmarkt friert, der kann sich freitags bis sonntags bei guter Unterhaltung im beheizten Bierzelt des Seniorenheimes Schlossberg aufwärmen. Der Märchenumzug mit Burgfräulein Edelweiß und Ritter Georg an der Spitze wird sich am Sonntag, dem 5. Dezember, 14.30 Uhr in Bewegung setzen. Etwa 120 Kinder aus den Kindereinrichtungen werden mit fantasievollen Kostümen 14 Märchen darstellen. Die Jüngsten wird es außerdem zum Springbrunnen ziehen, wo die Märchenhäuser aufgebaut sind.

Höhepunkt der Weihnachtsmarkttage ist die Große Bergparade mit dem Bergzeremoniell am Samstag, dem 11. Dezember, ab 16.40 Uhr.

Wem die Modelleisenbahnen zu klein sind, der kann sich an den Wochenenden ins Eisenbahnmuseum im ehemaligem Lokschuppen begeben und sich den großen Dampfloks widmen.
Das traditionelle Weihnachtsreiten des Pferdesportvereins Grünstädtel findet am Abschlusssonntag, 16.30 Uhr in der Reitsporthalle Grünstädtel statt.

1955 wurden im Geleitwort zum Buch "Weihnachten im Erzgebirge" Fragen aufgeworfen, deren Antwort auch 2004 noch gilt: "Gibt es die erzgebirgische Weihnacht noch? Ist sie nicht Romantik einer verklungenen Zeit? Nein, sie ist die schönste Gegenwart." (WE)

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Öffnungszeiten: 03. bis 12.12.2004

täglich 11.00 bis 19.00 Uhr
freitags und samstags 11.00 bis 20.00 Uhr

Eröffnung: 27.11.2004 um 17.30 Uhr
Anschieben der großen Weihnachtspyramide am Unteren Tor.

Standort:

in den Gassen der Altstadt

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Veranstalter:

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Oberes Tor 5
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(0 37 74) 2 66-9 15 fon
(0 37 74) 2 25 40 fax
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